PSYCHO-KINESIOLOGIEKörper, Geist und Seele bilden eine Einheit. Werden wir krank, „reparieren“ wir jedoch meistens nur den Körper. Oft machen wir dann die Erfahrung, dass die gleichen Symptome wiederkehren oder durch neue ersetzt werden. Die Psycho-Kinesiologie (PK) versucht, die Zusammenhänge zwischen Psyche und Körper zu erkennen. Ausgehend von der klassischen Kinesiologie hat der deutsche Arzt Dietrich Klinghardt mit der PK eine ganzheitliche Therapieform entwickelt, die Körperarbeit mit Psychotherapie verbindet.
Die Basis der PK ist der kinesiologische Muskeltest, Signale des Körpers werden hier benutzt, um seelischen Ursachen von Symptome aufzudecken. Der psychosomatische Ansatz geht davon aus, dass allen Krankheiten unerlöste seelische Konflikte zugrunde liegen, die auf frühen traumatischen Erlebnissen basieren und zu sogenannten „einschränkenden Glaubens-sätzen“ führen. Wie entsteht so ein einschränkender Glaubenssatz? Ein Kind, dass nur Aufmerksamkeit und Zuwendung erfährt, wenn es mit guten Noten nach Hause kommt, speichert im Unterbewußtsein die Erfahrung ab: „Wenn ich etwas leiste, werde ich geliebt.“ Ist diese Erfahrung traumatisch, d.h. mit starken Emotionen verknüpft oder wird sie ständig wiederholt, wird daraus der Glaubensatz: „Man muss etwas leisten, um geliebt zu werden“.
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